Deutschland

Deutschland

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Weiterbildung in Deutschland und im speziellen zu den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Im Anschluss sind Weiterbildungsangebote und -datenbanken aufgeführt. 

Allgemeine Informationen

In Deutschland gibt es ein breites Angebotsspektrum in einem gewachsenen Nebeneinander von staatlichen und privaten, gemeinnützigen und gewinnorientierten, betrieblichen und öffentlichen Bildungseinrichtungen sowie von Einrichtungen der Gewerkschaften, der Kirchen und anderer gesellschaftlicher Gruppen.

Ca. 25.000 Weiterbildungsanbieter sind aktiv. Die Mehrzahl dieser Anbieter agieren in privater Trägerschaft, gefolgt von den Volkshochschulen. 56 % der Einrichtungen bieten ausschließlich berufliche Weiterbildung an, 6 % ausschließlich allgemeine Weiterbildung und 38 % bedienen beide Angebotsschwerpunkte. Etwa 40% der Anbieter agieren auf gemeinnütziger Grundlage. 

Die nachfolgenden Links enthalten detaillierte Informationen zur Weiterbildung in Deutschland. 

Die folgenden Stellen bieten direkte Beratungen bezüglich Weiterbildung an. Bürgerinnen und Bürger, die sich beruflich verändern oder weiterentwickeln möchten, können sich telefonisch beraten lassen. Mit dem Infotelefon „Weiterbildungsberatung“ bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Service, der Informationen bündelt. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit dient als ist die zentrale Informationsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Arbeiten und Leben in Deutschland. Mit seinem Dienstleistungsangebot hilft das die ZAV ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sich schnell in Deutschland zurechtzufinden und sich willkommen zu fühlen. Darüber hinaus unterstützt es internationale Fachkräfte bei der Stellensuche in Deutschland und informiert in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Agenturen für Arbeit Arbeitgeber über Möglichkeiten der internationalen Rekrutierung. Auch Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich für eine Ausbildung, ein Studium oder eine Beschäftigung im Ausland interessieren, steht die ZAV beratend zur Seite.

Baden-Württemberg

Regionale Verzeichnisse von Weiterbildungsanbietern bieten in Baden-Württemberg die Netzwerke für berufliche Fortbildung. Die insgesamt 34 Netzwerke sind regionale Zusammenschlüsse der Weiterbildungsträger in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Sie bilden mit ihren über 1.200 Bildungseinrichtungen ein flächendeckendes Netz, das es bereits seit den 60er Jahren gibt. Diese Netzwerke verstehen sich als Qualitätsgemeinschaft. Sie werden durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert und betreut.

Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Struktur der Netzwerke für berufliche Fortbildung hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg 13 sog. "Regionalbüros für berufliche Fortbildung" eingerichtet. Diese haben die Aufgaben, über die Weiterbildungsangebote einer Region zu informieren und für die berufliche Weiterbildung zu werben. Folgende Regionalbüros sind im badischen Grenzraum aktiv:

Lörrach
Tel: 07621 – 939140

Offenburg
Tel: 0781 – 9203-707

Karlsruhe
Tel: 0721 – 8501954 

Rheinland-Pfalz

Im Rahmen des Bildungsfreistellungsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz haben alle Beschäftigten den Rechtsanspruch auf eine Freistellung von ihrer Arbeit, um sich beruflich oder auch gesellschaftspolitisch weiterzubilden. Der Freistellungsanspruch beträgt zehn Tage in einem Zeitraum von zwei Kalenderjahren. Auch Auszubildende haben einen Freistellungsanspruch, der fünf Tage im Ausbildungsjahr beträgt und für gesellschaftspolitische Weiterbildung genutzt werden kann.

Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz wird im Auftrag der für allgemeine und berufliche Weiterbildung zuständigen Ministerien betrieben. Es richtet sich als Informationsplattform an alle, die am Thema Weiterbildung und an konkreten Weiterbildungen und Kursen in Rheinland-Pfalz sowie Fernunterrichtsangebote interessiert sind. Sowohl Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger können hier aktuelle Veranstaltungen der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung recherchieren und wichtige Informationen zum Thema Weiterbildung, u.a. zu Fragen der persönlichen Planung von Weiterbildungen bis hin zu Fördermöglichkeiten erhalten. Ziel ist es, die Weiterbildungsangebote noch stärker sichtbar zu machen und die Transparenz und Vergleichbarkeit zu erhöhen. Zu den Anbietern zählen u.a. Volkshochschulen, anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, Kammern, Hochschulen, staatlich geförderte  und private Organisationen.  Weitere Informationen könne auch noch den nachfolgenden Links entnommen werden. 

Zudem bietet die IHK Rheinland-Pfalz mit ihren Zentren für Weiterbildung in Ludwigshafen, Pirmasens, Kaiserslautern und Landau eine Beratung vor Ort an. 

Weiterbildungsangebote und -datenbanken

Schweiz

Schweiz

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Weiterbildung in der Schweiz und im speziellen zu den Kanton der Nordwestschweiz. Im Anschluss sind Weiterbildungsangebote und -datenbanken aufgeführt.

Allgemeine Informationen

Das offizielle Informationsportal der nationalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung stellt allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen im Bereich der Weiterbildung zur Verfügung. Weiter sind die öffentlichen Büros der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen geeignet, um Auskünfte zu erteilen oder in beratender Funktion zu unterstützen. 

Seit 2009 besteht in der Schweiz ein Verfahren zur Validierung in der beruflichen Grundbildung. Dieses ermöglicht es Erwachsenen mit Berufserfahrung, einen Berufsabschluss zu erlangen, ohne eine Berufslehre und die zugehörigen Bildungsgänge zu absolvieren. Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen haben in ihrem Kanton dafür klare Abläufe mit den Prüfungsexperten und Berufsfachschulen festgelegt, damit Interessierte unkompliziert an die richtige Stelle gelangen. Denn Nachholbildungen, welche die Grundkompetenzen der Sekundarstufe I, eine berufliche Grundbildung oder einen allgemeinbildenden Abschluss auf Sekundarstufe II anbieten, werden auf dem Weiterbildungsmarkt zunehmende Bedeutung erhalten. Sie ermöglichen Erwachsenen, eine verpasste Bildungschance auszugleichen und sich für weitere formale Bildungsabschlüsse Zugang zu verschaffen.

Informationen können auch bei weiteren nationalen, regionalen und kantonalen Stellen und Institutionen, die sich übergeordnet mit Weiterbildungsfragen beschäftigen, abgerufen werden. 

Weiterbildungsangebote und -datenbanken

Der schweizerische Weiterbildungsmarkt mit seinen rund 2'500 Anbieterorganisationen wird aber von privaten Trägern dominiert (rund 80% der Angebote werden von privaten Organisationen angeboten). Der Markt ist durch eine sehr große Vielfalt von Institutionengeprägt. Dies hat zur Folge, dass die Übersichtlichkeit für Nachfragende nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Angebote mit berufsspezifischen Inhalten werden unter anderem von Branchenverbänden bereitgestellt. Die betrieblich organisierte Weiterbildung ist ein weiterer bedeutender Zweig der beruflichen Weiterbildung. Knapp 30 % der besuchten Weiterbildungsstunden werden von Betrieben selber organisiert.

Umschulungen

Das bestehende Schweizer Bildungssystem deckt erfolgreich die Aus- und Weiterbildung innerhalb eines bestimmten Berufsfeldes ab. Dieses System ist aber nicht für radikale Wechsel des Berufsfelds ausgelegt. Swissmem hat ein Umschulungsmodell entwickelt, das auf bereits qualifizierte Personen fokussiert, deren Job aufgrund des Strukturwandels wegzufallen droht. Es richtet sich sowohl an Beschäftigte mit einem Berufsabschluss als auch an Personen mit einem Tertiärabschluss und baut die Brücke für einen nachhaltigen Wechsel in ein neues Berufsfeld.

Frankreich

Frankreich

Meistens wenden sich Arbeitgeber an Weiterbildungsinstitute (organismes de formation) und „kaufen“ dort bestimmte Fortbildungen ein. Es gibt in Frankreich mehr als 48.000 öffentlich-rechtliche und private Weiterbildungsorganisationen. Die öffentlichen Fortbildungsinstitute (CCI, AFPA, Greta, CNAM, Chambre des Métiers, Chambre d’Agriculture) führen 20% der Fortbildungsmaßnahmen durch. Die privaten Anbieter haben einen Anteil von 80% der Weiterbildungsmaßnahmen. Im Prinzip kann jede natürliche oder juristische Person eine Weiterbildungsmaßnahme anbieten und dempentsprechend sind die Angebote in Frankreich sehr zahlreich. 

Um die richtige Fortbildung zu finden, gibt es verschiedene Informationsquellen. Einige sind im Folgenden aufgelistet.